Rückenstrasse

Die Bedeutung der Rumpfmuskulatur als Schutzmechanismus gegen potentiell schädigende Belastungen wird in der Literatur häufig betont. Ebenso ist die Meinung, dass LBP-Patienten (low-back-pain) schwächere Rumpfmuskeln haben als gesunde Personen, allgemein akzeptiert. Daher werden kräftigende Übungen in der Prävention wie in der Rehabilitation als (effektive) Form der Behandlung beschrieben.

Um dies in einem Beispiel zu verdeutlichen, möchten wir Ihnen einen exemplarischen Patienten darstellen. Eine Lendenwirbelsäulenproblematik z.B. an Höhe L4 – L5 der Lendenwirbelsäule ist der dominante Störfaktor. Die Muskulatur der Lendenwirbelsäule ist abgeschwächt, der thoracolumbale Übergang hypermobil, die mittlere Brustwirbelsäule im Bereich TH 4 – 7 ist in der Beweglichkeit reduziert, der cervico thoracale Übergang hypermobil, die mittlere Halswirbelsäule hypermobil und die Kopfgelenke weisen eine reversible Fehlstellung auf. Der therapeutische Ansatz besteht darin, vorhandene Hypomobilitäten zu mobilisieren, Hypermobilitäten zu stabilisieren, Fehlstellungen zu symmetrisieren, muskuläre Dysbalancen abzubauen und funktionelle Bewegungen aufzubereiten, damit eine erfolgreiche Umsetzung im Alltag, Beruf und Sport erfolgen kann.

Die muskuläre Stabilität der Lendenwirbelsäule und des thoracolumbalen Übergangs wird durch ein Training der Rückenmuskulatur und des gesamten Bauchmuskelbereiches erreicht. Dafür wurden die Maschinen R14a, R13a und R17 gebaut.

Die Lateralflexionsmaschine trainiert nicht nur die oberflächliche große Muskulatur sondern auch die tiefliegende wirbelsäulenstabilisierende Muskulatur und übernimmt auch noch die Trainingsfunktion der seitlichen Bauchmuskulatur. Diese Maschine ist ein Glied zwischen eindimensionaler und dreidimensionaler Bewegung und wird durch den Rotationstrainer R7 ergänzt. Die R7 kann die Seitneigung mit Rotation verbinden. Eine technische Meisterleistung, die durch intelligente Anordnung von Bewegungsabfolgen und Achsenanlenkung realisiert wird.

Die Rückenmaschine R14a ist speziell für Mobilisationen und Stabilisationen im Bereich der Lendenwirbelsäule und unteren Brustwirbelsäule konstruiert. Dieses Gerät kräftigt dosiert, und exakt die Rückenmuskulatur im Bereich der Lendenwirbelsäule und unteren Brustwirbelsäule. So erreichen wir eine Synergie der wirbelsäulenstabilisierenden Agonisten und Antagonisten.

Die Mobilisation der hypermobilen Brustwirbelsäulenanteile erfolgt durch einen speziellen, segmental eingestellten Bewegungsablauf, der in diesem Bereich nur durch das Gerät R18 BWS- Erektor ermöglicht werden kann. Die Mobilisation des cervico thoracalen Übergangs und die Stabilisation der überbeweglichen mittleren Halswirbelsäule durch die Kräftigung der prävertebralen Muskulatur, erfolgt durch den HWS Trainer R32. Diese doppelte Funktion kann nur durch die variable Drehpunktwahl erreicht werden.

Die Rotationsmaschine schließt den Funktionskreis der Behandlung durch ein Training der kurzen Wirbelsäulendreher um die gewonnene Beweglichkeit im Bereich der oberen Brustwirbelsäule zu stabilisieren und ergänzt sich mit dem Gerät R17.

Wir denken, daß durch diese kurze exemplarische Beschreibung deutlich wird, daß es sich nicht um eine bloße Bewegung von einzelnen Wirbelsäulenbewegungen handelt, sondern um ein durchdachtes, ausgereiftes und aus einem Guss bestehendem Rückentrainingssystem, daß uns wesentlich von anderen Anbietern von Rückentrainingsmaschinen unterscheidet.